What a deal!!

Cheers @ Crash Mansion
FREE before 7pm

Watch Game 1 of NBA Finals: Celtics vs. Lakers – Tip off @ 6pm
Happy Hour Drink Specials: 2 for 1 drinks

AFTER 7PM:
$15 when you bring a print out of this email

General Admission doors open for George Clinton Show (Regular Price: $30)
Happy Hour Drink Specials: $3 Budwiesers

AFTER 10PM:
$20 when you bring a print out of this email

LA Live brought to you by Live Mechanics Clothing
featuring the Crash Lounge with
Mr. Choc
DJ Hapa
Matchity
Seano

with THE LEGENDARY GEORGE CLINTON & THE PARLIMENT FUNKADELIC in the main room.

Ich habe nicht den blassesten Schimmer, wer dieser George Clinton ist. Und unter der Woche weggehen, wenn man am naechsten Tag um 6 Uhr aufstehen muss … todeszachheit der Welt, denkt sich unsereins.

JEDOCH: Zuhause sitzen und Waschbecken putzen oder fernsehen oder abhaengen oder blogschreiben, oder was auch immer, ist etwas, was man immer machen kann. Und etwas, was man nicht unbedingt im gedaechtnis behaelt.

Also springe ich um 8:40 in den Wagen. Da ich auf die Gaesteliste gesetzt wurde, komme ich vor 9 Uhr gratis rein, danach muss jeder 40$ Eintritt (!) zahlen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Marketing-Gag, damit es mehr nach “upscale” aussieht, wenn es 40$ kostet.. ich meine, ich kenn nichtmal diesen George Clinton. Was mich dann wohl schlussendlich aus dem Haus getrieben hat, war mein Gehirn, das sich seit meinem 16. Lebensjahr in meiner Hose befindet. “Tight!”, nennen die Kinder im Museum das.
So sind wir Maenner eben, und das ist das einzig richtige fuer uns.

Ich komme hin: Crash Mansion, ein ausgedehnter Club mit nobler Einrichtung, trashig-trendigem Design, grosser Tanzflaeche und Buehne und ne Menge Lueftungsrohre in der Decke. Das Publikum ist recht alternativ – vergleichbar mit der oesterreichischen Drum n Bass – Szene, bloss diverser in Sachen Gewicht und Hautfarbe.

Auf der Buehne hopsen ein paar Graffitti Artists rum, wobei sich zwei davon oeffentlich auf zwei Leinwaenden batteln – um die Wette malen, wenn man so will. Schlussendlich faengt die Show an, ich hab mir derweil n Maedel gefangen (ich zahl doch bitte keine 7$ fuer den verdalemeiten Parkplatz in Downtown um “tanzen zu gehen” oder “die Musik zu hoeren”… tanzen kannst zuhause, und Musik hoeren kann man auf allem erdenklihen Bloedsinn, vom Kasettenrekorder bis zum Grammophon… let’s face it:
Die ganze “Weggeh”-Kultur mit den Clubs, Bars, Kneipen, Bauerndiskos, Hafenspelunken und Undercoverbordellen existiert doch nur aus einem Grund: Damit Leute es einfacher haben, jemand zum Bettlaken-Vorwaermen zu finden. Wer das leugnet, ist ne dumme Nuss und sollte noch mal eben drueber nachdenken, welchen Wunsch man insgeheim het, wenn man die ueberteuerten Eintrittsgelder blecht oder sich von bi-curious-Tuerstehern durchgrapschen laesst.

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Anyway, vom Konzert habe ich dann “leider” nicht besonders viel mitbekommen. DOCH wenigstens hat mich jene werte Dame auf eine pfeffrige  Spritztour um Mitternacht in ihrem roten Mini-Conevertible/Cabrio, quer durch die beeindruckend-beruhigende Wolkenkratzergegend in Downtown, mitgenommen…

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Als ich meinen Roomies von dem Abend erzaehle, waechst der Neid der Insider: George Clinton ist ein IDOL, und ich Kunstbanause habe ihn gratis gesehen…