Pete, mit dem ich gemeinsam auf Lake Superior war, nach Toronto fuhr und in Boston rumlatschte, fliegt fuer Weihnachten nach Australien – und macht in Los Angeles fuer 36 Stunden Zwischenstopp. Da zum Zeitpunkt dieses Eintrags “2:39, Weihnachtsnacht” auf meiner Zeitanzeige steht, lasse ich euch aus den Bildern die Story zusammensetzen.
Anzumerken waere dennoch, dass Lorenas Bruder seit meiner Ankunft anwesend ist, ich ihn bisher aber nur im Haus getroffen habe – der Ausflug nach Venice war demnach eine nervenzerbroeselnde “Bonding Experience”. Kein Grapschen, keine sexuellen Anspielungen … der liebe Leser wird sich nun fragen, Tobias, was kannst du denn sonst noch ausser diesen zwei Kommunikationsformen?


Polizeikontrolle am Flughafen


Das LAX-Schild an der Einfahrt zu den Terminals. Das “X” in der Namensgebung ist uebrigens nur dort, weil das Planungsteam einen dritten Buchstaben brauchte, und X einfach cool fuer die Planer klang.


Orange Blaetter in Los Angeles – da ist was falsch


The Shamu Shuttle – ein Sticker, den Lorena’s Freundin Mar ihr zu Weihnachten vermachte


Feuerwehr in Venice Beach


Diese gigantische Bteonhantel symbolisiert Muscle Beach, ein Teil von Venice Beach – hier fing Arnold Schwarzenegger seine Karriere vom Anabolikaindikator zum Terminator zum Governator an.


Pete mit seinen durchaus unaustralischen Sonnebrillen. Eine Schande, dass er sie dann doch nicht kauft.


Veteran? Nikolaus? Hackefett und Arbeitslos?


Sprayerwall in Venice Beach – der Mann im Vordergrund traegt als einziger eine Atemschutzmaske


Sprayen ist sogar legal hier – bloss muss man sich davor anmelden.


Das ist Venice Beach: Eine Menge Passanten, eine Geschaefts- und Restaurantfront, eine Unmenge an Moewen, Palmen, breiter Strand, Gras und eine Aussicht bis nach Malibu (die Berge links)


Kaum aus den Windeln, schon mit umgebundenem Luftballon Voegel jagen


Da mach ich natuerlich auch gleich mit, aus Fotogeilheit


Der Drumcircle, der jeden Sonntag Abend zum Sonnenuntergang startet – jeder darf kommen


Dieser Drumcircle sieht ein bisschen anders aus als in Montreal


Super-Klassiker: Mel’s Drive In im klassischen 50er-Diner-Style.


Die Jukebox mit 25c/Song inklusive


Das sind die Stufen aus “Pretty Woman”, die Julia Roberts gerne hinuntergepurzelt waere, wenn nicht “glanzvoll schreiten” im Drehbuch gestanden waere


Bloss weil sich irgendwer dachte, man sollte doch echte 100.000$-Kristallluster auf den Rodeo Drive haengen… ist sicher Panzerglas.

Last but not least versuchen Lorena und ich, Pete das Wii-Bowling beizubringen, ein Heidenspass fuer die ganze Familie – und werden mit der Tatsache konfrontiert, dass er uns Spiel um Spiel haushoch schlaegt, obwohl ich mit maennlicher Beharrlichkeit seit Tagen den richtigen Dreh trainiere, und Lorena im betrunkenen Zustand stundenlang alleine am Wii bowlte, waehrend rund um sie eine Party lief. Ausweichplan: Zwei weitere Freunde in das sonst leere Apartment einladen und sobald alle drei am Fernseher beschaeftigt sind, im Nebenzimmer eine Seance zu legen. Ich kann nachvollziehen, wie sich Eltern fuehlen, die als Entertainer des Nachwuchses komplett die Zeit fuer lebensnotwendige Kopulation verlieren.

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