Da ich bestimmt auch hier in der Kleinmann Family Foundation Auslandszivildienst-Nachfolger haben werde, geziemt es sich, ein bisschen was ueber meine Arbeit hier zu veroeffentlichen.
Macht euch doch einmal einen Ueberblick vom U-Bahn-System von Montreal:


Wie ihr bereits nicht erahnen koennt, ist Montreal eine Insel. Das bedeutet im Klartext, dass Montreal von Wasser umgeben ist. Richtig gehoert: Montreal ist eine Insel UND von Wasser umgeben. Das ist laut neuesten Studien einzigartig in der Welt.

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Prinzipiell ist das Arbeitsfeld der KFF sehr, sehr weit gezogen, da wir nur ganz wenige Leute sind und einen sehr direkten Draht zu unserer Chefin Naomi haben – sitzen wir doch jeden Tag acht Stunden im selben Bueroraum.
Das “Hauptquartier” der KFF liegt nahe an der Vendome U-Bahn-Station, das Gondeln von Berri-UQAM (UQAM steht fuer United Quallen Am Meer).
Unser Aufgabengebiet ist derzeit auf die Website beschraenkt; auf der einen Seite vermisse ich das Geben von Touren, auf der anderen Seite ist es ein Genuss, von Apple-Equipment umgeben zu sein … das pausenlos kaputt geht.
Wortwoertlich, der riesige tausend-Zoll-IMac, das Macbook .. alles bei der Reparatur. Halb so wild, dafuer gibt es viele bunte Knoepfe beim Betriebssystem.

Wir arbeiten hier viel mit Flash. Hoechste Prioritaet ist es, Ideen, die von oben kommen, umzusetzen und gleichzeitig kreativen Input geben.
Das endet dann meistens in wunderschoenen Flashparties, bei denen man sich farblich mit dem Grundgeruest der Website einstimmen muss, die damals in den wilden 90ern entstand – “bunte Farben, viel HTML, wenig System und eine Menge Liebe zum Detail” war damals das Motto.

Das juengste Projekt: Auslandsdiener und Alumni.
Wunderschoen.

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Taylor, mein Roommate, wohnt jetzt schon zum zweiten Mal in Montreal, hat aber beschlossen, zurueck in die USA zu ziehen. heute Abend gibt es eine nette Abschlussparty.

Well, und in der Zwischenzeit bin ich wieder zuhause, habe mir eine leuchtende Frau gekauft, die Kotze von einem Maedchen mit einem Nudeltopf vom Balkon auf die Strasse geschwemmt und bin schon unendlich gespannt auf den naechsten Guest Article, der – versprochen – bald in eure Augen sickern wird.


Ein Maedchen, das den Tisch ansabbert, eine leuchtende Dame, einmal Taylor, mein Roommate, und ein paar Franzoesisch-Stunden von vor-drei-Wochen.


Der mit der leuchtenden Frau tanzt… sein Lieblingsschimpfwort: “Schmohawk”, was so viel wie “Super-Schmack” bedeutet. Ein Schmack ist ein armer Trottel.


Zum Abschluss durfte ich mir Taylors russische Wuestenbrille borgen. Fett.

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