Dies ist ein sich erweiternder Post. Das bedeutet, je mehr Runzeln wir bekommen, desto mehr gibt es hier zu lesen.

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  • Sind Sie gerade im siebten Himmel und haben Schmetterlinge im Bauch …
  • Haben Fernweh bekommen und wollen selbst den nordamerikanischen Kontinent besuchen…
  • Finden mich unheimlich attraktiv, wissen aber nicht wie Sie mich rumkriegen koennen …
  • Sind schon seit langem dabei im “U,S, and Toby-XXX SUPERCOOL-Club” und zahlen horrende Mitgliedsgebueren …
  • … aber haben immer noch keine Ahnung, worum es hier geht?

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Dann ist dieser Post genau richtig fuer Sie, werter Leser, Mitfieberer, Groupie, oder gelangweilter 14-jaehriger Vollzeitinternetsurfer.

Hier werden Fragen beantwortet, hier werden Geheimnisse gelueftet, hier werden Kinder gemacht.

Bei weiteren Fragen konsultieren Sie ihren Arzt oder Apotheker .. oder schreiben einfach ein Kommentar, haxx0ren meinen blog oder suchen mich persoenlich auf.

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FRAGE:

Was zum Teufel ist dieser blog?

ANTWORT:
Dieser Blog handelt um das Leben des jungen Tobias Deml – zarte 19 -, der seine Zivildienstpflicht fuer 12 Monate in Los Angeles, USA erfuellt. Da er nach fuenf Monaten gefeuert wurde, zog er nach Montreal, CA. Der blog ist durchaus lebenssatirisch und benutzt laecherliche, gar grammatikalisch inexistente Formulierungen, entspricht aber in seinem Inhalt der Wahrheit (bzw. laesst einige Dinge aus, schmueckt aber nichts aus, sowas nennt man naemlich – ich distanziere mich – notgeil).


Tobias Deml

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FRAGE:

Warum machst du deinen Zivildienst im Ausland?

ANTWORT:
Ich habe diese Moeglichkeit durch den Vereint Auslandsdienst.at bekommen. Und den Zivildienst im Ausland – der genau genommen ein Holocaust-Gedenkdienst ist – mache ich aus verschiedenen Gruenden:

  • Um die Welt und ihre Kulturen besser kennen zu lernen. Speziell die amerikanische Kultur war in meiner Wahrnehmung zugeklebt mit Vorurteilen – nachdem ich hier nun lebe, konnte ich viele Vorurteile zum Teufel schicken, und konnte ein paar neue in meine glaenzende Sammlung hinzufuegen.
  • Um mein grausames Schulenglisch an den Mann zu bringen
  • Um andersartige Menschen zu treffen
  • Um Frauen aus fernen Laendern meine Manieren zu zeigen
  • Da es mir wichtig ist, aus dem Holocaust zu lernen, etwas vergleichbar inhumanes nie wieder geschehen zu lassen – Liste aller Genozide auf Wikipedia; ich fuehle diese Verantwortung als Oesterreicher im Speziellen, und als Mensch im Allgemeinen. Viele Schulkinder in Amerika haben noch nie etwas vom Holocaust gehoert, und ich kann meinen Teil dazu beitragen, dass sich das aendert. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, jeder kann seine Stimme hoerbar machen; sei das nun als Tourguide in einem Museum, sei das als Kuenstler, sei das als Politiker, Aktivist, oder einfach nur als Mensch, der sich bestimmten Dingen bewusst ist und Prioritaeten auf kritisches Denken und Handeln im Leben setzt.
  • Um mich ein Jahr lang in das Fach “Leben” hineinzuschleichen. Bin wohl eher getrampelt.

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FRAGE:

Wieso wurdest du vom Museum of Tolerance gefeuert, und weshalb bist du jetzt in Kanada?

ANTWORT:
Rechts im senkrechten Menue gibt es den Abschnitt Was passierte vom 26. Juni zum 6. Juli?

Darin kann man herausfinden, warum ich gefeuert wurde, was dazwischen passierte, und wie mich der Wind nach Kanada wehte.

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FRAGE:

Wieso schreibst du einen blog?

ANTWORT:
Zuerst, weil es mir zu muehsam war, allen meinen Freunden alle paar Wochen verschiedenes Zeug zu erzaehlen. Bald darauf, weil ich meine Deutschkenntnisse beibehalten wollte, und jetzt eigentlich nur noch aus Sucht, Angst von empoerten Lesern gekreuzigt zu werden falls ich nicht mehr schreiben sollte, und weil es mich unheimlich anturnt, Seelenstriptease in der anonymen Oeffentlichkeit zu betreiben.

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FRAGE von Ivo und Chris:

Schreib mehr ueber die Maedels, ich weiss, dass du uns etwas verheimlichst!

ANTWORT:
Ein schwieriges Thema. Ich gebe es nicht gerne zu, und will jetzt auch nicht um den heissen Brei herumreden, aber … ich bin schuechtern. Die Maedels habe ich alle bezahlt, um so zu tun, als wuerden sie mich moegen. Das Geld habe ich, weil der blog so schoen zum Anschauen ist und mir ein Englischer Adeliger eine Million Pfund als Kompliment gegeben hat, auch wenn er meine deutschsprachige Suelze beim besten Willen nicht verstehen kann.

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FRAGE von Angbor:

Wie kann man in so kurzer Zeit so viel kaltes Blech verformen (dein Auto)?

ANTWORT:
Indem man nie lernt, ein Auto zu parken. Schon gar nicht am Freeway.
Autounfall am Freeway.

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FRAGE von macray:

Wann lernst du endlich dein Auto zu parken?

ANTWORT:
Sobald mir jemand beibringt, welches das Gas- und welches da Bremspedal ist. Und vor allem, wie letzteres funktioniert.
Autounfall beim Parken

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FRAGE von Maurer:

Wie viel arbeitest du bitte eigentlich, dass du nebenbei so viel Bloedsinn erlebst?

ANTWORT:
In Los Angeles 9 Uhr bis 17 Uhr, in Montreal 10 Uhr bis 18 Uhr.

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Das sind 40 Stunden pro Woche, und jetzt ist es Zeit zu rechnen, Kinder!

  1. Eine Woche hat – abghaengig vom Sternzeichen – zwischen 92,7 und 168 Stunden. Da ich Widder bin – im Aszendent zu Wahrsager, im Haus von Handleser und im astrologischen Feld Scharlatan -, was im Klartext heisst, dass ich unverwundbar, wunderschoen und supercool bin, hat meine Woche 168 Stunden.
  2. 168 Stunden minus 40 Stunden macht 128 Stunden ohne Arbeit.
  3. Jeden Tag an die 6 Stunden Schlaf abgezogen, bedeutet 86 wache Stunden ohne Arbeit.
  4. Einkaufen gehen, Waesche waschen, kochen, buegeln, Zaehne putzen, Boden wischen, imagniaere Haustiere fuettern, Kuchen stehlen: etwa 2 Stunden pro Tag. Macht 72 wache Stunden ohne Arbeit und Hausarbeit.
  5. Zur Arbeit fahren, hin und zurueck, fuenf Tage die Woche: gerundete 8 Stunden, macht 64 wache Stunden ohne Arbeit, Hausarbeit und Transportation.
  6. An der Ticketbarriere mit zwei vollen Haenden in der Geldboerse kramen und das kanadische System verfluchen, Busse verpassen oder in falsche einsteigen bzw. an der Tankstelle in Kalifornien Benzin auslaufen lassen, Autounfaelle haben oder zum Auto-Seelendoktor fahren: 1 Stunde pro Tag, locker sieben Mal die Woche – 57 wache Stunden ohne Arbeit, Hausarbeit und Transportation oder Transportationsprobleme.
  7. Sinnlos im Internet surfen oder sinnloses blogschreiben, etwa vier Stunden pro Tag, macht 29 wache Stunden ohne Arbeit, Hausarbeit, Transportation, Transportationsprobleme und blogschreiben.
  8. Masturbieren, etwa 28 Stunden pro Woche, macht 1 wache Stunde ohne Arbeit, Hausarbeit, Transportation, Transportationsprobleme, blogschreiben oder Masturbieren.
  9. Mit circa 20.000 wieder Zeit kaufen: Genug Zeit fuer so viel Bloedsinn.

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FRAGE von Angbor:

Was sagen deine Eltern zu den ganzen Eskapaden, die du treibst?

ANTWORT:
TT. Typisch Toby.

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