Fotos von der Nacht in Bel Air

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Mikey, Lenn und ich am Heimweg. Mikey geht es uebel.
“Wanna sit in the front, Mikey?”
“Nah, Pussycat, it’s alright, I’ll take the back ….”

Wir fahren ein bisschen. Ich sehe nach hinten. Eine Grimasse zwischen muede und angewidert. Nicht schoen anzusehen, ausser man steht auf verdautes Fruehstueck.

Ich frage ihn, ob er sich denn uebergeben muesste. Uuuuh, entfleucht es ihm. Wir halten, Lenn klappt den Beifahrersitz nach vorne und steigt aus. Mikey hingegen misinterpretiert das Wageninnere als Eislaufbahn, rutscht uebelst aus und faellt wie eine Kerze aus dem Wagen auf den Gehsteig – das hat er bestimmt nicht gespuert.
Spuckt auf den Gehsteig, in eine Einfahrt, und trotz meiner Kotzgeraeusch-Imitationen kommt nichts weiteres. Also gut, zurueck in den Wagen.
“Mikey, take the front seat this time!”
“No man, I’m fine, I’m fine.”

Ich rolle die Augen, Lenn sitzt wieder vorne, Mikey hinten. Mein Hut liegt auf dem Ruecksitz, Mikey zieht seinen vom Kopf und gibt ihn ebenfalls auf den Ruecksitz. Wir fahren ein paar Blocks, und plotzlich hoere ich es von inten.
UUUAAAARRRGHHH – und Mikey speibt seelenruhig in mein Auto.
“FUCK YOU MIKEY, FUCK YOU SO HARD! DAMN! I FUCKING TOLD YOU!”, saeusle ich voller Friedensabsichten. Ich halte ruckartig auf einem Behindertenparkplatz und lasse ihn raus, aber anscheinend hat er bereits Scrambled Eggs with Sauce auf dem Ruecksitz zubereitet. Ich kommandiere ihn herum und schaffe ihm an, Servietten vom Pollo Loco zu holen, Fastfood auf der anderen Strassenseite.

Fuienf Minuten spaeter ist er noch nicht zurueck, ich laufe rueber, und er geht auf und ab, rauchend.
“Where the fuck are the napkins, mikey! I told you!!”
“Oh …. they wont let me in … I will buy some at Vons …”

Fuck that. Ich gehe rein, waerhend einer rauskommt, grapsche mir eine fette Portion Servietten, sage ueber die Schulter “Thank you”, und druecke sie Mikey in die Hand.
Er versucht, den Wagen zu putzen, scheitert klaeglich. Ich werfe meinen Hut weg – da klebte zu viel dran – und packe seinen Hut wie ein gebrauchtes Kondom in nen Plastiksack einer Picknikdecke, die ich von einer Extra-Arbeit in San Pedro mitgehen hab lassen.

Wir bringen den speibenden Mikey nach Hause, der noch ein bisschen aus dem Fenster kotzt, nehmen stattdessen Sharky mit, und ab gehts nach Bel Air.

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Geile Gegend. Eine Villa nach der anderen, kurvige Strassen, die die Huegel hochgehen.
Wir kommen an. Geiles Haus, eine richtig dicke Villa.

Als wir eintreten, treffen wir auf vier ausgeschlafene Maedels.

  1. Miss Schnippisch: Das Maedel, das ich schon vorher kannte
  2. Miss Tits: Das Maedel, das mich treffen wollte. Niiiiceee.
  3. Miss Tall: Ihre Freundin. Mindestens nen halben Kopf groesser als ich, Zahnspange, wahnsinns Beine
  4. Miss Daneben: Die Freundin, die mich jetzt nicht so wirklich heiss machte.

Es war so unendlich strange – an dem Moment, an dem ich mich ein bisschen im Haus zurechtgefunden hatte, benahm ich mich wie ein Koenig, und die Maedels – die ausnahmsweise 18-21 waren, und nicht 35, wackelten hinter mir her. Ich wurde mit Eiscreme verwoehnt, und mit dem Anblick von reifen Fruechten und langen, schlanken Beinen in einer Art Neoprenhose (bloss so viel duenner als ich es gewohnt war).

Und ich konnte und wollte mich nicht zwischen Miss Tits und Miss Tall entscheiden.

Also spielten wir um einen runden Tisch irgendwelche sinnfreien Spielchen. Ich hatte immer noch meine Badehose an, und Miss Tits hatte sehr kurze Hotpants, sodass uns ziemlich schnell kalt wurde. Also besorgte sie eine Decke.
Hier kamen dann zwei Geheimwaffen zum Einsatz:

  • Fusseln
  • Haendchenhalten

Das Fusseln fand unter der Decke statt. Ich versuchte so unauffaellig wie moeglich Miss Tit’s Zehen zu streicheln. Sie war so derbst horny, dass sie anstatt zurueckzustreicheln, meinen Fuss tief in das Sofa drueckte. Na gut, bist du halt echt naughty.

Auf der anderen Seite sass Miss Tall, und ich liess meine Hand .. unauffaellig .. rueberrutschen. Hoffentlich sieht Tits nicht, was ich mit Tall mache, und umgekehrt. Parallelbetrieb in hoechster Schwierigkeitsstufe, eine echt willkommene Herausforderung.
Irgendwann ging ich aufs Klo, als ich zurueck kam, hatte Tall die Decke, also ging’s in umgekehrter Ausfuehrung weiter.

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Das, was Miss Tits dann den Zuschlag gab, war wohl ihre glorreiche Idee, schwimmen zu gehen. Es war kalt draussen, das Wasser war noch ein wenig angewaermt vom Tag. Keins der anderen Maedels wollte schwimmen gehen, und da Lenn und Sharky mit der Kunst des Cockblockens vertraut sind – Regel 1: Cockblocke niemals einen Freund – blieben sie auch oben im Wohnzimmer.

Der Pool war weiter unten am Huegel, ueber ein paar grosse, hoelzerne Treppenkonstruktionen erreichbar.
Als ich sie mir schnappte und wir gemeinsam in den Pool sprangen, hatte ich keine Ahnung, was ich angerichtet hatte… denn als wir so im seichteren Wasser herumstanden, und ich mich an ihr waermen wollte (es war echt kalt), sagte ich “Come here”, und zog sie rueber. Doch anstatt einer sanften Umarmung, die das Wasser dann etwas aufwaermen wuerde, fiel sie uber mich her wie ein Alligator ueber ein Stueck Fleisch.
Man konnte es auch nicht kuessen nennen, wohl eher Raubtierfuetterung.

Als dann zehn Minten spaeter – wir waren schon in irgendeinem Zimmer im Untergeschoss gelandet – die Maedels nach uns zu suchen begannen, sach ich Sharky’s blaues LED-Licht in das Panoramafenster hereinscheinen. Ich trete nach draussen auf die Terasse, und sehe oben, auf der zweiten Terasse, die Maedels stehen.
“What the hell are you doing?”, fragt Miss Schnippisch scheinheilig.
“Oh, I’m making out with this hot 60-year-old gardener in here … he’s really nice. I just abandoned the other girl down there at the pool.”
“Oh yeah, you like old people, hah? Shall I ask my mom for you?”
“Better your grandma. Roaaarr..”

Solche Cockblocker. Und als wir dann gingen, und mir alles von Lippen, Hals bis hinunter zur Bikinizone weh tat, wusste ich, dass Miss Tall recht neidisch war. Aber der Typ, mit dem ihre Freundin was hatte? Ne.
Sharky wedelte mit einem Zettel.. “You wanna have that? Hah? It’s a phone number… and here, it says the name of Miss Tall!”

Der Heimweg war dann umso lehrreicher, da Lenn und Sharky aus dem Naehkaestchen der amerikanischen Liebeskunst plauderten. Das ist fuer mich als Jungspund genau das richtige – kein Autoradio, aber Kamasutraunterricht fuer harte Jungs. Macht die Freewayfahrt sehr kurzweilig.

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“Okay Toby… there’s three different things: Sex, Making Love, and Fucking. And you want to make sure, that you fuck her.”

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